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Über mich

Ein paar Worte darüber, warum ich fotografiere - und wie meine Bilder entstehen. 

Fotografin mit Kamera in der Hand - Helgard Ortner Fotografie Undenheim

Ich bin Helgard Ortner, Fotografin und Mama, und lebe mit meiner Familie in Undenheim – in einer alten Hofreite, die wir vor ein paar Jahren zu unserem Zuhause gemacht haben. Es ist ein Ort, an dem nicht alles perfekt ist, an dem immer irgendwo etwas gemacht, repariert oder neu gedacht wird. Aber genau deshalb fühlt er sich richtig an. Echt. "Unsers."

 

Vielleicht kommt daher auch meine Haltung zur Fotografie.

Fotografie bedeutet für mich nicht, Situationen zu erschaffen, sondern sie wahrzunehmen. Ich begleite, beobachte und halte fest, was da ist. Ohne Anweisungen, ohne Erwartungen, ohne das Bedürfnis, etwas „schöner“ zu machen, als es ohnehin schon ist.

Dass Fotografie einmal so eine Rolle in meinem Leben spielen würde, hat sich früh angedeutet – ich habe es nur nicht bemerkt. Schon als Kind habe ich fotografiert, zunächst aus dem Fenster meines Kinderzimmers, später mit viel Neugier und wenig Technikverständnis. Auch wenn ich durch den technischen Fortschritt der Handys kurzfristig den Bezug zur Fotografie verlor - irgendwann packte mich der Ehrgeiz, die Kamera, die ich inzwischen besaß, dann auch wirklich technisch zu verstehen. Dadurch entstand auch meine Liebe zu Festbrennweiten - nichts was du jetzt verstehen müsstest, aber wie früher, als Bilder nicht einfach gelöscht werden konnten, entstehen diese nun einfach wieder bewusster, denn ohne Zoom aber mit Blick auf Blende und Bildkomposition kann ich meine Bilder nun richtig bewusst gestalten. 

Als Mama von zwei Kindern im Kita-Alter ist mir noch deutlicher geworden, wie flüchtig Zeit ist. Entwicklungsphasen kommen und gehen, oft schneller, als man sie greifen kann. Eine Woche ist ein Kind noch ganz klein – und plötzlich ist es selbstverständlich groß. Fotos helfen mir, diese Übergänge festzuhalten. Nicht nur sichtbar, sondern spürbar.

 

Es gibt Erinnerungen, aus meiner Kindheit und Jugend, von denen ich mir heute wünsche, sie wären in Bildern bewahrt worden. Alltägliche Momente mit Menschen, die nicht mehr da sind. Gemeinsame Zeit, nichts Besonderes – und doch alles. Vielleicht ist genau dieses Fehlen der Grund, warum ich heute so arbeite, wie ich arbeite: um das festzuhalten, was sonst leise verschwindet.

Mama mit zwei Kindern vor dem Weihnachtsbaum - natürliche Familienfotografie und Mini-Shootings im Tageslichtstudio

Das Mama-Sein prägt auch meinen Blick als Fotografin. Ich weiß, was Kinder in welchem Alter leisten können – und was nicht. Mir ist wichtig, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, ihnen Zeit zu lassen und keinen Druck aufzubauen. Nichts muss funktionieren, nichts muss „abgeliefert“ werden, was nicht zu euch passt. 

Und was ich auch zu gut kenne: dass Mamas auf Fotos oft fehlen. Bis jemand daran denkt, ein Bild zu machen, ist der Moment meist schon vorbei – oder er fühlt sich plötzlich gestellt an. Genau deshalb ist es mir ein Anliegen, auch diese Momente sichtbar zu machen. So, wie sie wirklich sind.

Ich fotografiere Familien in all ihren Konstellationen: ruhig und lebendig, leise und chaotisch, klein und über Generationen hinweg. Familie darf laut sein. Sie darf unperfekt sein. Sie darf Raum einnehmen. Beim Fotografieren darf gespielt, getobt und gelacht werden – und ja, ich darf dabei auch ins Schwitzen kommen.

Warum Oh Ho?

„Oh“ ist oft der Moment des Staunens – wenn man innehält, weil etwas berührt.
„Ho“ ist der zweite Blick, das bewusste Wahrnehmen dessen, was da ist.

Zusammen steht OH HO für genau diese kleinen Augenblicke, die man im Alltag leicht übersieht – und die auf Bildern plötzlich sichtbar werden.

Gleichzeitig spiegelt der Name meine Initialien wider: H-O und O-H.
Ein kleines Spiel mit Buchstaben – und ein Name, der genau das ausdrückt, was mir an Fotografie wichtig ist: hinsehen, innehalten, erinnern

Meine Arbeit ist eine Einladung, Erinnerungen festzuhalten, bevor sie verblassen.
Nicht als perfekte Bilder, sondern als ehrliche Zeugnisse dessen, was euch verbindet.

Wenn du das Gefühl hast, dass ich zu euch passe - nicht nur fotografisch, sondern auch menschlich - dann melde dich gerne bei mir. 

Ich freue mich, dich und deine Familie kennen zu lernen! 

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